"Mein Leben als Bluter–Erinnerungen gegen das Vergessen" ist die bewegende Lebensgeschichte von Gerd-Rainer Dietzel, der mit der schweren Erbkrankheit Hämophilie A aufwuchs–in einem Staat, der Krankheit, Glauben und persönliche Freiheit politisch kontrollierte.
Schon früh erfährt er, wie sehr die SED-Diktatur in das Leben Einzelner eingreift: religiöse Einschränkungen, politische Erwartungen und ein Gesundheitssystem, das lebenswichtige Medikamente nur begrenzt bereitstellt. Trotz Krankheit, bürokratischer Hürden und politischer Repression kämpft er beharrlich um Bildung, medizinische Versorgung und persönliche Würde.
Eine eindringliche autobiografische Erzählung über Mut, Widerstand und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.