Anlässlich der Debatten um Klassismus widmet sich der Schwerpunkt des Berlin-Monitors 2021–2022 den verschärften sozioökonomischen Ungleichheiten in Berlin. In der Repräsentativerhebung zeigt sich diese Form von Diskriminierung als weit verbreitet. Und in dichten Beschreibungen des Alltags von prekär beschäftigten bzw. lebenden Berlinerinnen und Berlinern werden divergierende Lebenslagen, alltäglich-individuelle Umgangsweisen sowie Ansätze kollektiver Organisierung verdeutlicht.